| Ein wenig joon? |
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Samstag, 13. August 2011
FreeBSD&ZFS (part 1)
calell, 21:52h
Ein kleiner Erfahrungsbericht:
Ich habe meinen Homeserver jetzt auf FreeBSD 8.2 umgestellt um die neuste freie Version von ZFS dort zu installieren. FreeBSD ist ein UNIX, ein Urvater von Linux und eines der verbreitesten Systeme wenn es um Server geht. Ich hatte vorher auf meinem Server ein Ubuntu und hab einieges ausprobiert, vieles hat nicht geklappt und das System war recht oft am neustarten. Mit FreeBSD scheinen sich die Probleme aufgelöst zu haben. WebServer und ähnliches werden auf diese Maschine wohl nicht kommen, auch werde ich keine Serverdienste in nächster Zeit für die Welt da draußen anbieten. Ich hatte auf dem Ubuntu transmission mit Webfrontend liegen. Immer ganz interessant einen Client zu haben der einem die CC-Musik runterläd oder die neuste Distribution. Ich were mich erstmal auf Samba und ZFS als Dienste beschränken. Demnächst soll AFP über Netatalk hinzukommen um das NAS auch für Timemachine ansprechbar zu machen. Meine ersten Eindrücke von FreeBSD: Der Umstieg war etwas kniffelig, ich hatte mich nicht genug in die Materie eingelesen und wollte zuerst meine Bash-Shell haben und Nano als Editor. An die Tools gewöhnt man sich unter Ubuntu. Das Brinzip der Ports, der BSD Variante einer Paketverwaltung, muss man erstmal hintersteigen, ich war recht blauäugig und habe eine Paketverwaltung erwartet. Wiedererwartend habe ich das dann geschafft und auch Samba und ZFS in die rc.conf eintragen können, nach einwenig konfiguration lief beides. ZFS: Dieses Filesystem war das kleinste Problem. Einmal das Modul geladen, und los gehts. Ein Vorteil bei FreeBSD in diesem Fall ist die Laufwerkserkennung. Alle Laufwerke werden grundsätzlich nach der Nummerierung ihrer Anschlüsse erkannt, so kann man beim Aufbau des Systems seine Festplatten nummerieren und sie in der richtigen Reihenfolge anschließen. So brauch man nicht erst die Seriennummern der /dev-devices auslesen um seine Platte zu identifizieren. ZFS ist wirklich so einfach wie es angepriesen wird. Ein Kommando und das RAID steht. Ein weiteres und man hat sein RAID in viele kleine Partitionen, oder Datasets, aufgeteilt. Wobei "aufgeteilt" das falsche Wort ist, denn die Datasets haben erst einmal die Eigenschaften eines Ordners, sie brauchen nur so viel Platz wie die Datein in ihnen. Wenn man diese Dataset mit Attributen ausstattet kann man ihr verhalten von der Kompression bis zur Maximal-Größe steuern. Warum FreeBSD? ZFS ist für Serversysteme gedacht, Systeme mit mehr Leistung und mehr Aufwand als meines eins ist. FreeBSD ist eins der wenigen freien Betriebsysteme die ZFS im Kernel unterstützen, also auf der gleichen Ebene wie die Standartfielsystems. Unter Linux, Mac und Co hätte ich über FUSE gehen müssen, ein Projekt welches Betriebsystemen andere Filesystems zur verfügung stellt als es selbst unterstützt. FUSE währe ein weiterer performance-Verlust zu dem schon über ZFS hausgemachten hinzu gekommen. coming soon: AFP Support ... comment |
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Letzte Aktualisierung: 2012.04.15, 00:24 status
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